Region Heide

Das Projekt "Masterplan Mobilität"

Mit dem „Masterplan Mobilität“ wird ab Herbst 2014 eine neue, überörtliche Grundlage für die Verkehrsplanung in der Region Heide, also die Stadt Heide und die Gemeinden des Amtes KLG Heider Umland, erarbeitet. Es sollen zukunftsfeste Lösungen für aktuelle und künftige Herausforderungen zum Thema Mobilität entwickelt werden. Dies umfasst bestehende Konfliktbereiche zwischen Verkehrsteilnehmern, die beispielsweise auf ungünstigen Wegeführungen beruhen, aber auch eher schleichende Veränderungsprozesse wie den Klima- oder den demographischen Wandel, die zukünftig stärker berücksichtigt werden müssen, um Fehlentwicklungen zu vermeiden.

Der Begriff Mobilität soll verdeutlichen, dass alle Verkehrsmittel und -teilnehmer im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes integriert betrachtet werden - vom Fußgänger über Rad- und Autofahrer bis hin zu Bus und Bahn. Es geht also nicht nur um die Verbesserung des innerörtlichen PKW-Verkehrsflusses. Übergeordnetes Ziel ist es vielmehr, die Mobilitätsmöglichkeiten und -chancen und damit auch die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger der Region Heide langfristig zu sichern und zu verbessern – beispielsweise über eine bessere ÖPNV-Anbindung, die Beseitigung von Barrieren oder durchgängige Radwege.

Die Erarbeitung des Masterplans Mobilität ist in drei Schritte gegliedert: Auf eine (1) Bestandsaufnahme folgt die Entwicklung von (2) Szenarien und Leitzielen, aus denen zielführende (3) Maßnahmen sowohl für die Gesamtregion als auch für die einzelnen Gemeinden abgeleitet werden. Da Sie als Bürgerinnen und Bürger die Situation vor Ort am besten kennen, sind Sie herzlich eingeladen, die Zukunft der Mobilität in Ihrer Region mitzugestalten!

Jeder der Schritte wird daher durch Beteiligungsmöglichkeiten begleitet. Im Rahmen der Bestandsaufnahme konnten Sie vom 24. Oktober bis 30. November bestehende Problem- und Konfliktsituationen in der Region über diese Website kenntlich machen. Damit der nächste Schritt getan werden kann, werden Ihre Beiträge nun systematisch zusammengefasst und ausgewertet. Dies erlaubt eine bedarfsgerechte Schwerpunktsetzung für den weiteren Prozess. Die Einreichung weiterer Beiträge ist daher derzeit leider nicht möglich. Die Ergebnisse der Auswertung finden Sie baldmöglichst auf der Projektwebsite der Entwicklungsagentur. Aktiv einbringen können Sie sich im zweiten Schritt – der Entwicklung von Szenarien und Leitzielen – Anfang 2015 in Form einer interaktiven Diskussionsveranstaltung. Hier lautet die Frage: wo soll die Reise hingehen?

 

 

Region Heide Word Cloud

Sie konnten bis einschließlich 30. November Vorschläge einrichen. Ab dem 1. Dezember können Sie alle abgegebenen Vorschläge in der Übersichtskarten weiterhin betrachten und bewerten.

Übersichtskarte

Top 5 Vorschläge


Vorschlagsnummer #45

Kreuzung Hamburger Straße / Fritz-Tiedemann-Ring. Bau eines Kreisverkehrs dringend nötig! 4 spuriger Ausbau in dem Bereich ist sinnbefreit und anscheinden nur für Kavalierstarts geschaffen worden?!? Für einen Kreisverkehr inklusive Bypässen für Rechtsabbieger sollte ausreichend Platz vorhanden sein. Momentan ist insbesondere das jeweilige Linksabbiegen in Richtung Rendsburg / Nordhastedt oder auf der anderen Seite Richtung Innenstadt ist eine absolute Zumutung!

Vorschlagsnummer #48

Bau eines Kreisverkehrs. Würde für einen viel besseren Verkehrsfluss sorgen und die langen Stauungen und langen Rotphasen aus Richtung Albersdorf/Nordhastedt vermeiden!

Vorschlagsnummer #46

Tempo 30 endlich auch in der Meiereistraße und Merjenhemmsweg einrichten. Sehr viele Schulkinder auf dem Weg zur Grundschule (70 % der Schüler müssen diese Straße queren), durch die Bushaltestelle auch nahezu alle Jugendlichen aus diesem Bereich. Man müsste nur die abgesenkten Bordsteine wieder zurückbauen. Dann würde rechts vor links gelten und ein deutlicher Sicherheitsgewinn vorliegen. Tempo 30 Zone Schilder muss man nicht besorgen, kann man dann woanders entfernen.

Vorschlagsnummer #44

Grünpfeil (statischer) nach rechts Richtung Süderheistedt / Erfde. Würde auch das Abbiegen bei einer Rotphase erlauben und den Verkehrsfluss deutlich entlasten.

Vorschlagsnummer #58

Generell morgens die Ampeln erst später einschalten! Vorschlag 6:30 Uhr Generell abends die Ampel früher Ausschalten: Vorschlag ab 17:30 Uhr Und ab 22:30 Sollte man ALLE Ampelanlagen ausschalten! Es herrscht so wenig Verkehr, dass es wirklich jedem Verkehrsteilnehmer zumutbar sein sollte, sicher durch die Nacht zu kommen! Es ist doch irrsinnig als weit und breit einziger Verkehrsteilnehmer an der roten Ampel zB an der Kreuzung Fritz-Tiedemann-Ring / Hamburger Straße um 1.00 Uhr nachts zu stehen und zu warten das es grün wird. Die Krezung ist auf Kilometer gut einsehbar!

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